Burkhardt Huck

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Windy days, foliage all around, the sea roaring from a distance. Feel like Ulysses back home havin tea with Molly Bloom and Penelope.

Ach ne, das kommt in der Tagesschau? Sowas, dürfen die das ohne Grenell’s Zustimmung? Fehlt nur noch die Erwähnung der US-Atombomben auf westdeutschem Boden.

Insider schätzen die Kosten, für die Deutschland jedes Jahr für die Stationierung des engen Partners aufzukommen hat, auf mindestens 600 Millionen Euro. – Peanuts im Vergleich zu den Raketenabwehrsystemen, die diese US-Basen beschützen müssen. Die werden in $ bezahlt und zwar von US-Botschafter Grenell persönlich. Mit diesen $ würden auch die Franzosen gerne unsere nukleare Verteidigung im europäischen Rahmen übernehmen. Aber Igitt, was für ein €-inzestärer Gedanke. Darf das sein, ist nicht die Frage, sondern die Antwort. Santé!

Galgenstein gestern, 23:13 Uhr
4. Warum sollte die EZB Zinsen zahlen müssen?
Das Gejammer über die niedrigen Zinsen kann ich nicht mehr hören. Fakt ist, dass die Spareinlagen massiv zunehmen und die Unternehmen über mehr als genug eigene Mittel verfügen, um ihre Investitionen zu tätigen. Sinkt die Nachfrage nach den Sparguthaben gehen die Zinsen halt in den Keller. Perioden mit negativer Realverzinsung gab es in den letzen vierzig Jahren immer wieder. Aber solange die Inflation 4% und die Verzinsung 2% betrug fanden die Menschen das in Ordnung. Der deutsche Sparer will: hohe Zinsen auf seine Guthaben erhalten wenig Zinsen für seine Kredite bezahlen Null Inflation und Null Risiko. Das gibt es nicht und gab es nie.
FRANKFURT AM MAIN, GERMANY – MARCH 21: Office buildings, including the corporate headquarters of the European Central Bank (ECB), Commerzbank and Deutsche Bank stand in the financial district in the city center lit by the full moon on March 21, 2019 in Frankfurt, Germany. Some finance-related companies have been moving offices from London to Frankfurt due to uncertainties over Brexit. (Photo by Thomas Lohnes/Getty Images)

Die neue Präsidentin der Kommission der Europäischen Union hat sich gestern Klar geäußert: Die Mitgliedsländer sollen bis 2050 Klimaneutralität erreichen. Was das für Deutschland bedeutet liest man hier, in einem SWP Aktuell->

SWP aktuell 7-2019 Klimaneutralität

@ Johannes heute, 19:46 Uhr
1.
https://www.sprachkasse.de/blog/2019/07/01/mittelmeer-und-rettung/ Das Zitat aus der Torah lautet tatsächlich: Du sollst nicht neben dem Blut deines Nächsten stehen 3. Buch Mosche 19,16 Auch Maimonides greift es in seinen »Vorschriften vom Totschlagen und den Vorkehrungen gegen Lebensgefahr« (1,14) auf und hier wird das Meer auch als typisches Beispiel genannt: Wer retten kann und nicht rettet, übertritt das Verbot: »Du sollst nicht gleichgültig beim Blut deines Nächsten stehen« (3. B.M. 19,16). Das Gleiche gilt auch von demjenigen, der seinen Nächsten im Meer ertrinken, der Räuber und wilde Tiere über ihn herfallen sah, und im Stande gewesen wäre, entweder selbst oder mittelst bezahlter Leute ihn zu retten, dies aber nicht tat, ferner von demjenigen, der in Erfahrung bringt, dass Feinde gegen jemanden Böses im Sinne führen, oder ihm eine Falle zu legen beabsichtigen und er es ihm nicht anzeigt, noch ihn davon in Kenntnis setzen lässt, schließlich auch auch von demjenigen, welcher weiß, dass sein Feind oder ein Gewalttätiger einen Streich gegen seinen Nächsten auszuüben beabsichtigt, den er in Güte abzuwenden im Stande wäre, ohne dass er dies jedoch getan hätte. Alle diese nämlich, und ebenso ihres Gleichen, überschreiten ebenfalls das Verbot »Du sollst nicht gleichgültig beim Blut deines Nächsten stehen.«

Beschäftigungszusage für den Bau von kleinen Elektroautos in Emden

larsmach heute, 18:32 Uhr
56. BIP wächst und wächst… Lohnanteil daran fällt langfristig!
Richtig: Man braucht weder spekulieren noch mutmaßen! Die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung liefert uns knackige Zahlen – vor allem, wenn man einzelne Ausreißerjahre ignoriert und die Entwicklung über 20-30 Jahre betrachtet: Die Bruttoinlandsprodukte (BIP), welche fast ausnahmslos uns Unternehmern und unseren Familien gehören (nur homöopathische Dosen davon sind börsennotierte Aktiengesellschaften!), wachsen unbeeindruckt – während der Anteil von Löhnen und Gehältern zur Erzeugung dieser BIP stagniert und sogar fällt. Möglich machen dies Automatisierung und gerade erst in Fahrt kommende Digitalisierung, die Hand in Hand menschliche Arbeit (auch die Qualifizierter!) marginalisieren – und die Einkommen gleich mit. Wir produzieren immer mehr bei steigender Qualität, bieten ebenso immer bessere Dienstleistungen an – und brauchen dazu immer weniger (qualifizierte) menschliche Arbeitsleistung. Kaufkraft geht verloren, das Prekariat wächst, und der Mittelstand hält seine Illusion von Vermögen durch Leasing-Schulden aufrecht und ist nach nur zwei ausbleibenden Paychecks (siehe USA!) auf Lebensmittelspenden in Restaurants angewiesen. Doch an der Gesamtlage sind nicht wir Unternehmer schuld, ebensowenig viele der hochbezahlten (praktisch abhängig Beschäftigten!) Konzernmanager: Hier werden die Dinge schon lange nüchtern betrachtet – in all ihrer hübschen Konsequenz. Die lässt sich schon heute in Südafrika bewundern (“guarded communities” für uns und unsere Kinder und Enkel) oder wütender Mob in gelben Westen, von dem ein Teil seinesgleichen die Autos anzündet. Wenn wir als künftige Bewohner der guarded communities hingehen und symmetrische Besteuerung anmahnen (Spekulationsgewinne und Wettumsätze so besteuern wie beispielsweise unseren Maschinenbau!) oder die schrittweise Einführung von Grundeinkommen ins Spiel bringen, dann sind es Neid und Missgunst der unteren Klasse (de facto gegen ihresgleichen!), die solche Dinge im Keim ersticken. Dabei wird seit 2018 allein durch das Arbeits- und Sozialministerium in Berlin knapp eine Billion an Transferleistungen ausgezahlt (etwa 1.000 EUR pro Bürger und Monat – vom Greis bis zum Baby, vom Obdachlosen bis zum Milliardär). Hinzu kommen noch Zuschüsse für Käufer von Elektroautos u.v.a. oder Menschen, die lieber fern der lauten teuren Stadt wohnen – und das dank einer steuerfinanzierten Pendlerpauschale bequem tun können. An der aktuellen Wohnungssituation sind indes die absurd komplexen Vorschriften für Bauprojekte schuld, die der detailverliebte deutsche Bürger insgeheim lieb gewonnen und internalisiert hat: In der Praxis führt dieses Denken zu mangelndem Wohnraum und im Gewerbe zu Metzgern, die nicht wissen, welche Fliesen sie kaufen sollen: “Zu glatt” – nicht erlaubt wegen Arbeitsschutz (Rutschgefahr), “mit Rillen” – nicht zugelassen aus hygienischen Gründen. Willkommen in Deutschland!