Burkhardt Huck

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Mein Ziehvater starb gestern fernab in einem Altenheim nahe den Alpen. Er wäre im Juli 94 Jahre alt geworden. Wir kannten uns seit 1956. Er öffnete mir viele Türen und Fenster zur Welt ganz analog, spirituell aber auch intellektuell. Durch viele kann ich noch heute meinen Standort ableiten so wie man das mit GPS kann. Zu vielen Fenstern und Türen aus denen ich blicken konnte, hatte er wenig Zugang. Ich konnte ihn nach meiner Rückkehr aus Südafrika im Juni 2015 noch zweimal in Iffeldorf besuchen und erleben. Er hat auf den Tod gewartet und ist in guter Familientradition friedlich entschlafen. Ich kann nicht zu seiner Beisetzung im Grab meiner Mutter reisen, meine Knochen wollen nicht. Aber ich kann ja in die Vergangenheit sehen, wenn ich will ganz digital auf meinen eigenen YouTube Kanal.

Europa 2019 – Der Leserbrief der Woche: SpiegelOnline – Spon

banimirj02 heute, 19:53 Uhr
26. Antikroatismus
Als Durchschnittskroate ist es dieser Tage nicht einfach, Contenance zu bewahren. Das Gedenken an die Opfer eines der schlimmsten Verbrechen nach dem Ende des II. Weltkriegs im österreichischen Bleiburg lässt viele deutsche Medien wieder jegliche Sorgfalt und Ausgewogenheit vergessen. Es werden Artikel und Beiträge publiziert, die eine gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit an den Tag legen, die sich gewaschen hat. In bester marxistischer Tradition (wer sich nicht durch die Originalliteratur quälen möchte, findet hier eine gute Zusammenfassung: https://www.zeit.de/1998/23/Karl_Marx_der_Visionaer_und_Rassist), der schon Mitte des 19. Jahrhunderts in seinen Artikeln für die Neue Rheinische Zeitung über den “Kroatenabschaum” schrieb, wird dieser Antikroatismus – anders kann man das, was sich zurzeit in den deutschen Medien und auf diversen Social-Media-Kanälen abspielt, nicht nennen – heuer fortgesetzt. Jugo- und Kommunismusnostalgiker setzen mit unbändigem Furor das Kroatenbashing fort. Alles Kroatische ist ihnen ein Dorn im Auge und wird sofort mit dem Faschismus-Vorwurf diskreditiert. Oft sind es Nachfahren von Menschen aus der Region mit einem auf “ić” endenden Namen, denen dieser Umstand in den Augen der Redaktionen offensichtlich die Expertise verleiht, alles Kroatische in Grund und Boden schreiben zu dürfen. Es ist eine bewährte Strategie. Wiederhole den Vorwurf oft genug; am Ende bleibt immer etwas hängen. Die permanente Perpetuierung der Vorwürfe durch diese Kroatenfeinde führt dazu, dass ein Bild geschaffen wird, das mit der Realität nichts, aber auch gar nichts zu tun hat. In Deutschland leben mittlerweile mindestens 400.000 Kroatinnen und Kroaten. Ich kann mich nicht entsinnen, dass diese durch faschistische Umtriebe aufgefallen sind. Jahr für besuchen Millionen von Menschen aus aller Herren Länder Kroatien und verbringen dort ihren Jahresurlaub. Ich habe nicht gehört, dass diese nach ihrer Rückkehr von faschistischen Ausfällen vor Ort in Kroatien berichtet hätten. Niemand leugnet, dass im “Unabhängigen Staat Kroatien” zwischen 1941 und 1945 Verbrechen begangen wurden. Aber jeder Versuch, auch die Verbrechen, die im Nachgang an den Kroaten begangen wurden, zu thematisieren, ruft die oben genannten “Antifaschisten” auf den Plan. Die Berichterstattung über Bleiburg befasst sich in den meisten Aritkeln und Beiträgen nicht mit den Ereignissen, derer gedacht werden soll, sondern allein mit den Menschen, die Gedenken wollen. Dass dort auch vereinzelte Idioten mit verbotenen Symbolen auftauchen, passiert. Diesbezüglich gibt es Gesetze, die es durchzusetzen gilt. Man müsste mal nachprüfen, ob nicht in jedem deutschen Bundesligastadion mehr Faschos versammelt sind als bei den Gedenkfeiern in Bleiburg. Vereinzelte Ausfälle zu benutzen, um alle Anwesenden zu stigmatisieren, ist billig. Die heutigen “Antifaschisten” wehren sich mit Händen und Füßen gegen eine Aufarbeitung der Ereignisse von Bleiburg. Welche Motive haben sie? Möchten Sie nicht, dass ihre Vorkämpfer zu Verbrechern abgestempelt werden und damit auch ihre politische Position in Misskredit bringen?
PeaceNow heute, 20:14 Uhr
28. @22/23
Warum äußern Sie sich zu Dingen von denen Sie offensichtlich keine Ahnung haben? Unter Tito herrschte eine Sozialistische ein Mann Diktatur. Medien wie Meinungsfreiheit gab es nicht und wer aufmuckte landete sofort im Knast. Proteste wurden sofort niedergeknüppelt und alle Redelsführer eingeknastet, teils jahrelang. Wer zu sehr aufmuckte oder gar direkt gegen Tito opponierte verschwand oder wurde vom YU Geheimdienst liquidiert, hundertfach auch im Ausland, Dutzende davon alleine in Deutschland. Und was man dort in Bleiburg will? Man gedenkt des Massenmords an tausenden Zivilisten und entwaffneten Ustasas und Domobrani, sowie Verrats der Briten, die trotz Zusicherung, nach der Entwaffnung der Ustasa und Domobrani,diese an die Partisanen auslieferten, anstatt sie in Brit. Gefangenschaft zu nehmen, was erst zur Zustimmung der Entwaffnung führte und dann zum größten Kriegsverbrechen kurz nach Kriegsende an Zehntausenden Männern, Frauen und Kindern. Wovon dann tausende völlig unbewaffnet von den Tito Partisanen liquidiert wurden und in unzähligen Massengräbern, Stollen uva. zwischen Slovenien und in Kroatien verscharrt wurden. Ein lange vertuschtes und verschwiegenes Verbrechen, in YU wie im Westen, weil die Partisanen Verbündete der Alliierten waren und TITOs Neutralität wichtig für den Westen war um nicht dem Warschauer Pakt und Ostblock beizutreten. Weitere Tausende verhungerten und verdursteten, die auf dem rd. 1-2 Wöchigen Rückmarsch zu Fuss aus Bleiburg Richtung Zagreb und dann bis Split, mangels jeglicher Versorgung durch die Partisanen verhungerten, verdursten oder an Verwundungen und Misshandlungen starben.

A cost-benefit assessment can’t calculate the change but support people who don’t benefit at all.

zitiert aus Spon: Leserbrief zu einem Interview mit DGB-Chef Reiner Hoffmann
MagittaW heute, 12:42 Uhr
60. Organisationsgrad und Einfluss
na klar, die mangelnde Organisation ist schuld am Einflussverlust der Gewerkschaften… 1990 waren fast 100% der Ostdeutschen Arbeitnehmer in der Gewerkschaft – Einfluss? 0% Ein paar Fakten: ca. 90% aller Industriearbeitsplätze in Ostdeutschland wurden plattgemacht – nicht nur unrentable. Ca. 80% aller Männer in Ostdeutschland wurden arbeitslos, ca. 50% aller Frauen wurden arbeitslos – auch hoch- und höchstqualifizierte. Nicht nur die freie Ost-Wirtschaft wurde von den Gewerkschaften fallen gelassen, auch der öffentliche Dienst. Kündigungen ohne Abfindungen in Universitäten, Schulen und Verwaltung – ohne SED oder sonstige Vorbelastungen. Dafür wurde dann West-Personal mit im Westen ausgehandelter “Buschzulage” eingestellt – von Westdeutschen Chefs mit Billigung Westdeutscher Gewerkschafter. Kommt schon, das war die größte Kolonisation seit “the Great Game”. Die ganzen Fördermilliarden landeten doch nicht in den Taschen der Ostdeutschen – die haben für Minilöhne geackert, während die Westdeutschen Aktiengesellschaften die Rendite in ungeahnte Höhen trieben – Fast wie die beühmte Entwicklungshilfe für Afrika, die eher eine Exportsubvention für Siemens ist… Ja, und die Westdeutschen haben den Wiederaufbau nach dem Krieg gaanz alleine geschafft, weil sie eben zugepackt haben. Na klar! Neee, der Westen hat seine Industrie geschützt und dann fleißig exportiert. Und ja, damals waren die Gewerkschaften noch einflußreich und noch nicht korrumpiert.

Deutsche Menschen, vor allem Twens, die in den siebziger Jahren die Grenzen des Landes mehrfach überschritten, gerieten rasch in das Netz einer computerbasierten Rasterfahndung, die zur Terrorbekämpfung vom Präsidenten des BKA, Horst Herold entwickelt wurde . Viele wurden verdächtig und blieben es selbst, wenn es keine Beweise für Fehlverhalten gab.

Der BND hat sich aus der provinziellen Enge nahe München befreit und seine neue Heimat dichte mang an der Regierung in Berlin gefunden. Der Gebäudekomplex mit dem Charme des Logistikzentrums eines globalen Discounters sieht aus wie ein Neubau der veralteten Anlage der Staatssicherheit in der Normannenstraße. Die ewige Kanzlerin eröffnete als Dienstaufseherin die Eröffnungsfeier mit sachkundiger Eloquenz.

In a special report, MSNBC Chief Legal Correspondent, Ari Melber, examines how Trump’s Attorney General Bill Barr misrepresented the Mueller report and breaks down how the report itself reveals why he may have done so, despite knowing the report would be made public. Melber lays out evidence that “builds the case that Donald Trump got the man he wanted to do what he wanted” at the Justice Department. 

 

Wenn die Ärzte einem erklären, dass der Zerfall der Knochen nicht mehr aufzuhalten ist, sollte man über den Ernstfall nachdenken .

on a sunny day on eye level with Mount Everest and other skyscraper of the Himalayas to touch down the airport of Paro in a valley town in Bhutan, west of the capital, Thimphu. Stunning views!

Warum schleppt man ein paar Zentner Bücher, die man mal mit Freude gelesen hat, im Alter von über 65 Jahren aus Südafrika zurück nach Deutschland um dort eine möglicherweise kurze Überlebenszeit zu überstehen? 1. Weil es in Südafrika wenig Menschen gibt die deutsche oder englische Bücher über Geschichte und Politik oder gar Belletristik lesen 2. Weil das Verbrennen von Büchern genau so mies ist, wie Bücher auf der Müllhalde zu entsorgen. 3. Weil man hofft noch genügend Zeit zu haben, um trotz digitaler Prädominanz, das eine oder andere Buch noch mal mit dicker Brille zu lesen.

Who else than Stephen Colbert can interpret the outcome in an appropriate manner

Wer hat sich das ausgedacht? Warum so spät und wer ist dafür verantwortlich?

Meine Mutter, geboren 1918 hat bis 1960 sechs Söhne zur Welt gebracht. Wäre das Reich nicht besiegt worden, hätte sie das Mutterkreuz Stufe Silber erhalten. Da sie aber nie abhängig beschäftigt war, hatte sie auch keine Rentenansprüche. Zum Mutterkreuz kam es nicht und Mütterrente gab es bis dahin auch nicht.
Der Deutsche Bundestag stimmte zwar am 23. Mai 2014 in abschließender Lesung (bei 460 Zustimmungen, 64 Ablehnungen, 60 Enthaltungen) dem Rentenpaket der Bundesregierung zu. Aber da war sie schon fast sechs Jahre tot.
Einer der Schwerpunkte in diesem Paket ist „eine bessere Anerkennung von Kindererziehungszeiten (Mütterrente) für vor 1992 geborene Kinder“. Bei Rentnern, die schon vor der Neuregelung zum Stichtag 30. Juni 2014 Anspruch auf die Rente hatten, wird die Rente aus Vereinfachungsgründen nicht neu berechnet. Vielmehr zahlt die Rentenversicherung nach § 307d SGB VI für die zusätzliche Kindererziehungszeit einen Zuschlag zur monatlichen Rente im Wert eines persönlichen Entgeltpunktes. Dieser Zuschlag wird dem Elternteil als ganzes gezahlt, bei dessen Rente eine Kindererziehungszeit für den zwölften Kalendermonat nach Ablauf des Monats der Geburt angerechnet wurde.

Holladriödidiliöh! A Bavarian, Ostfrisian Prussian is something to be! – Grüße aus Norderney!