Burkhardt Huck

Bestattungswesen

Filz ohne Ende in der deutschen Bestattungsindustrie

Es geht nicht ums Holz! “Für jeden der täglich rund 2600 Verstorbenen wird ein Sarg benötigt – auch bei einer Einäscherung”. “Nach Branchenschätzungen fällt inzwischen bei fast zwei Drittel der jährlich rund 925.000 Verstorbenen in Deutschland die Entscheidung für eine Einäscherung. Der Bundesverband Deutscher Bestatter rechnet mit einem weiteren Anstieg.” – Wir verbrennen Bäume statt Leintücher wie andere Kulturen und der Steuerzahler soll das bezahlen? Das Bestattungsrecht ist in der Bundesrepublik Deutschland Sache der Länder, da es dazu weder eine ausschließliche, noch eine konkurrierende Gesetzgebungszuständigkeit des Bundes gibt. – Von Deutschland aus werden wegen günstigerer Preise zunehmend Krematorien in Nachbarländern genutzt, insbesondere in Tschechien. Dieser „Bestattungstourismus“ wird kontrovers diskutiert, weil im Ausland Bestattungsarten möglich sind, die in Deutschland untersagt sind. So kann bei Kremation in den Niederlanden die Aschekapsel direkt an Angehörige übergeben werden.

 

Corona-19 überfordert das Bestattungswesen

 

 

»Mögliche Bilder von Leichentransporten durch die Bundeswehr oder Särge, die sich im Krematorium stapeln, haben dem Image von Sachsen gerade noch gefehlt.«

 

 

 

 

 

Energiewende im Bestattungswesen
Kompost statt Asche