Burkhardt Huck

Mein Ziehvater starb gestern fernab in einem Altenheim nahe den Alpen. Er wäre im Juli 94 Jahre alt geworden. Wir kannten uns seit 1956. Er öffnete mir viele Türen und Fenster zur Welt ganz analog, spirituell aber auch intellektuell. Durch viele kann ich noch heute meinen Standort ableiten so wie man das mit GPS kann. Zu vielen Fenstern und Türen aus denen ich blicken konnte, hatte er wenig Zugang. Ich konnte ihn nach meiner Rückkehr aus Südafrika im Juni 2015 noch zweimal in Iffeldorf besuchen und erleben. Er hat auf den Tod gewartet und ist in guter Familientradition friedlich entschlafen. Ich kann nicht zu seiner Beisetzung im Grab meiner Mutter reisen, meine Knochen wollen nicht. Aber ich kann ja in die Vergangenheit sehen, wenn ich will ganz digital auf meinen eigenen YouTube Kanal.

Wine and bread

Diary